Direktantwort: Es gibt keinen Anbieter, der für alle am besten ist — die Wahl hängt vom eigenen Ökosystem ab. Wer bereits Android und Gmail nutzt, fährt mit Google One am günstigsten und praktischsten. Apple-Nutzer sollten iCloud+ wählen, schon wegen der automatischen Foto- und Gerätesicherung. Wer viel mit Windows und Office arbeitet, bekommt bei Microsoft OneDrive volle Office-Apps gleich mit dazu. Dropbox lohnt sich vor allem für plattformübergreifende Zusammenarbeit und Dateifreigabe mit Externen, ist dafür bei gleichem Speicherplatz aber am teuersten.
Die kostenlosen Tarife im Überblick
Alle vier Anbieter geben etwas Speicher gratis dazu, allerdings in sehr unterschiedlichem Umfang: Google gibt 15 GB, die sich Drive, Gmail und Google Fotos teilen. Microsoft OneDrive und Apple iCloud geben jeweils nur 5 GB kostenlos. Dropbox liegt mit 2 GB im Gratis-Tarif am niedrigsten, lässt sich aber durch Empfehlungen und Aktionen etwas aufstocken.
Die Speicherpläne im Preisvergleich
| Anbieter | Speicherplatz | Preis pro Monat | Konfidenz |
| Google One Basic | 100 GB | 1,99 € | Hoch |
| Google One AI Plus | 2 TB | 9,99 € | Hoch |
| Dropbox Plus | 2 TB | 11,99 € | Hoch |
| Microsoft OneDrive Single | 1 TB (inkl. Office-Apps) | 7,00 € | Hoch |
| Microsoft OneDrive Family | bis 6 TB, 6 Nutzer (inkl. Office-Apps) | 10,00 € | Hoch |
| Apple iCloud+ | 2 TB | 9,99 € | Hoch |
Bei reinem Preis pro Terabyte liegen Google und Apple in den mittleren Tarifstufen etwa gleichauf bei rund 5 Euro pro TB im Monat. Dropbox ist mit rund 6 Euro pro TB durchgehend am teuersten. Microsoft OneDrive wirkt beim Einzelplan mit 7 Euro pro TB zunächst ebenfalls teuer, der Single-Tarif enthält aber die vollständigen Microsoft-365-Apps (Word, Excel, PowerPoint) — ein Preisvorteil, den reine Speicherplatz-Vergleiche leicht übersehen. Der OneDrive-Family-Tarif ist bei voller Ausnutzung durch sechs Nutzer sogar der günstigste im gesamten Vergleich.
Worauf es neben dem Preis ankommt
Google bündelt seine neueren Tarife (Google AI Plus, Google AI Pro) inzwischen zusätzlich mit KI-Funktionen wie Gemini — wer daran kein Interesse hat, zahlt für Speicherplatz allein womöglich unnötig für eine höhere Stufe. Bei der Verschlüsselung unterscheiden sich die Anbieter kaum: Alle vier verschlüsseln Daten bei der Übertragung und auf ihren Servern, eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung standardmäßig für alle Dateien bietet aber keiner der vier großen Anbieter — dafür sind spezialisierte Dienste wie Proton Drive oder Internxt nötig.
FAQ
Kann ich mehrere Cloud-Speicher gleichzeitig kostenlos nutzen?
Ja, das ist ein gängiger Trick: Wer die Gratis-Kontingente von Google (15 GB), Dropbox (2 GB), OneDrive (5 GB) und iCloud (5 GB) kombiniert, kommt auf über 25 GB kostenlosen Speicher insgesamt, verteilt auf vier verschiedene Konten und Apps.
Lohnt sich ein Jahresabo gegenüber der monatlichen Zahlung?
In der Regel ja: Alle vier Anbieter gewähren beim Jahrestarif einen Rabatt gegenüber der monatlichen Zahlweise, meist zwischen 15 und 20 Prozent. Wer sich noch nicht sicher ist, welcher Anbieter passt, sollte trotzdem erst einen Monat testen, bevor er sich per Jahresabo bindet.
Zuletzt aktualisiert: September 2026 | Datenquellen: Offizielle Preisseiten von Google, Microsoft und Apple, unabhängige Fachmedien-Recherche | Verwandte Artikel: folgen, sobald weitere Ratgeber-Artikel zum Thema Cloud und Datensicherung auf Techracker online sind.