Aktuell*

iRobot Roomba Max 775 Combo mit AutoWash Dock für 639 € statt 899 € · Smyths Toys: Monster Truck Cobra 1:6 für 59,99 € statt 119,99 € & Barbie-Frisierkopf für 14,99 € · Telekom T-Travel: Neue Reise-eSIM startet mit 50 % Rabatt, Thailand-Flat für 12,80 €

Ratgeber — Oktober 27, 2026

Was erwarten Kunden im Checkout? 7 Dinge, die über Kauf oder Abbruch entscheiden

techracker — 6 Min Lesezeit

Anzeige | In Kooperation mit PAYONE

Direktantwort: Kunden erwarten im Checkout sieben Dinge: ihre bevorzugte Zahlungsart, die Gesamtkosten von Anfang an, sichtbare Vertrauenssignale, ein kurzes Formular, eine mobil optimierte Bezahlung, eine realistische Lieferzeit und eine schnelle Seite. Fehlt einer dieser Punkte, steigt die Abbruchquote messbar. Laut Baymard Institute brechen 40 Prozent der Käufer wegen unerwarteter Zusatzkosten ab, fehlt die bevorzugte Zahlungsart, ist es laut onlineshops.de jeder dritte. Die meisten Punkte hängen an der Zahlungsintegration des Shops.

Ein Online-Shop kann inhaltlich alles richtig machen (gute Produktfotos, überzeugende Texte, eine schlüssige Preisgestaltung) und trotzdem am allerletzten Schritt scheitern: dem Checkout. Genau dort, kurz vor dem Kaufabschluss, springt im Durchschnitt der größte Teil der Besucher ab. Ein Teil davon stöbert ohnehin nur, ohne echte Kaufabsicht. Ein erheblicher Teil bricht aber aus Gründen ab, die sich mit der richtigen Zahlungs- und Checkout-Gestaltung vermeiden lassen. Was Kunden an dieser Stelle konkret erwarten, lässt sich inzwischen gut mit Zahlen belegen. Daraus lässt sich wiederum ableiten, worauf es bei der eigenen Zahlungslösung ankommt.

Infografik: Eigener Online-Shop? 7 Dinge, die Kunden im Checkout erwarten – von der richtigen Zahlungsart bis zur schnellen Seite

Der teuerste Moment im ganzen Einkauf

Die durchschnittliche Warenkorbabbruchrate liegt branchenübergreifend bei rund 70 Prozent (Baymard Institute), auf mobilen Geräten teils deutlich höher, je nach Auswertung zwischen 74 und über 85 Prozent. Ein Teil davon ist normales Stöberverhalten. Doch ein großer, klar benennbarer Teil der Abbrüche passiert, weil der Checkout selbst Hürden aufbaut: fehlende Zahlungsarten, versteckte Kosten, ein zu langes Formular, fehlendes Vertrauen oder schlicht eine zu langsame Seite. Jeder dieser Punkte lässt sich beheben, und jeder einzelne ist inzwischen mit belastbaren Zahlen unterlegt.

Was Kunden im Checkout wirklich erwarten

1. Die passende Zahlungsart

Fehlt im Checkout die bevorzugte Zahlungsmethode, bricht jeder dritte Kunde den Kauf ab (onlineshops.de). Welche Methode das ist, unterscheidet sich je nach Zielgruppe und Produkt: Im deutschen E-Commerce entfallen laut EHI rund 28,7 Prozent des Umsatzes auf PayPal, 26,1 Prozent auf den Kauf auf Rechnung und 14,4 Prozent auf Lastschrift; Kreditkarte, Sofortüberweisung und weitere Verfahren kommen dazu. Shops, die PayPal anbieten, verzeichnen laut Branchendaten ein um 10 bis 20 Prozent höheres Bestellvolumen. Die Konsequenz: Ein einzelnes, „übliches“ Zahlungsverfahren reicht nicht, es braucht ein Portfolio, das die tatsächlichen Vorlieben der eigenen Zielgruppe abdeckt.

2. Gesamtkosten von Anfang an

Versandkosten, Steuern oder Gebühren, die erst auf der letzten Checkout-Seite auftauchen, sind laut Baymard Institute für 40 Prozent aller Kaufabbrüche verantwortlich, weitere Auswertungen nennen ähnliche Werte zwischen 39 und 55 Prozent. Kunden wollen die Gesamtsumme früh sehen, nicht als Überraschung im letzten Schritt. Eine transparente Kostenanzeige bereits auf der Produkt- oder Warenkorbseite ist damit eine der wirkungsvollsten und zugleich einfachsten Stellschrauben gegen Kaufabbrüche.

3. Sichtbares Vertrauen

Rund ein Viertel der Kaufabbrüche (25 Prozent, Riverty) geht auf Sicherheitsbedenken zurück: fehlende Gütesiegel, unklare Anbieterangaben oder ein Zahlungsprozess, der technisch unsauber wirkt. Verschlüsselte Übertragung, ein erkennbar seriöser Zahlungsanbieter im Hintergrund und sichtbare Vertrauenssignale wie Bewertungen oder Siegel wirken direkt auf die Abschlussquote, gerade bei Erstkäufern, die den Shop noch nicht kennen.

4. Ein kurzer, einfacher Checkout

Ein durchschnittlicher Checkout umfasst rund 23 Formularelemente beziehungsweise etwa 15 Eingabefelder, deutlich mehr, als für den Kaufabschluss nötig wäre. Optimierungsstudien empfehlen als Zielgröße rund 7 Felder. Riverty beziffert den Anteil der Abbrüche durch einen zu komplizierten oder zu langen Checkout auf 28 Prozent; allein durch ein schlankeres Formular und einen Gast-Checkout ohne Zwangsregistrierung lässt sich der Umsatz um bis zu 35 Prozent steigern.

5. Ein für mobile Geräte gemachter Checkout

Über 15 Millionen Menschen in Deutschland zahlen 2025 regelmäßig mit Apple Pay oder Google Pay (EHI), Tendenz steigend. Ein Checkout, der nicht für kleine Displays und mobile Bezahlmethoden optimiert ist, verliert überproportional: Nicht-mobil-optimierte Checkouts erreichen Abbruchraten von bis zu 85 Prozent. Wer mobile Wallets prominent anbietet, verkürzt den Bezahlvorgang auf wenige Sekunden und Klicks, statt Kunden zur manuellen Karten- oder Adresseingabe auf dem Smartphone zu zwingen.

6. Realistische Lieferzeiten

Eine unklare oder zu lange Lieferzeit ist für 20 Prozent der Kaufabbrüche verantwortlich (Baymard Institute). Kunden möchten vor dem Bezahlen wissen, wann die Ware ankommt: Je konkreter und ehrlicher diese Angabe, desto geringer die Abbruchquote an dieser Stelle.

7. Eine schnelle Seite

Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit im Checkout kostet im Schnitt 7 Prozent Conversion (Riverty); dauert der Aufbau länger als drei Sekunden, springt mehr als jeder zweite Besucher ab (57 Prozent). Technische Performance ist damit kein reines IT-Thema, sondern unmittelbar umsatzrelevant, insbesondere im letzten, kritischsten Schritt des Kaufprozesses.

Worauf es bei der eigenen Zahlungsintegration ankommt

Auffällig an diesen sieben Punkten: Die meisten davon sind keine Frage von Marketing oder Design, sondern der technischen und vertraglichen Ausgestaltung der Zahlungsintegration. Genau hier setzen die E-Commerce-Lösungen von PAYONE an, die Online-Händler unabhängig von ihrer Größe adressieren.

Ein Plugin, viele Zahlungsarten: Das Payment-Plugin von PAYONE bündelt die wichtigsten Zahlungsarten (von Kreditkarte über PayPal bis Wero) in einem einzigen, durchgängigen Checkout. Kunden wählen ihre bevorzugte Methode, ohne den Shop zu verlassen oder zu einem externen Anbieter weitergeleitet zu werden. Das adressiert direkt die Punkte 1 (passende Zahlungsart) und 4 (kurzer Checkout): Ein Plugin statt vieler Einzelintegrationen hält den Bezahlprozess kompakt, auch wenn die Zahl der angebotenen Methoden wächst.

Sicherheit, die Vertrauen schafft: Die Zahlungsabwicklung erfolgt PCI-DSS-zertifiziert. Das ist für Kunden zwar meist unsichtbar, wirkt aber indirekt auf Punkt 3 (sichtbares Vertrauen): Ein erkennbar professioneller, etablierter Zahlungsanbieter im Hintergrund unterstützt die Vertrauenssignale, die Shopbetreiber ohnehin über Siegel, Bewertungen und eine transparente Gestaltung sichtbar machen sollten.

Über den reinen Webshop hinaus: Mit „PAYONE Link“ lassen sich Bezahllinks erzeugen und über beliebige Kanäle verschicken, etwa über Social Media, Messenger oder eine Newsletter-Mail, ohne dass dafür ein vollständiges Shopsystem nötig ist. Das ist besonders für Kleinunternehmer relevant, die zusätzlich zum eigenen Shop auch über Instagram, WhatsApp oder Marktplätze verkaufen. „PAYONE MOTO“ ergänzt das um sichere Kreditkartenzahlungen für telefonische oder schriftliche Bestellungen über ein webbasiertes Terminal, etwa für Kunden, die lieber anrufen oder eine individuelle Anfrage per Mail klären, bevor sie bestellen.

Fazit

Die sieben Erwartungen an einen guten Checkout (passende Zahlungsart, transparente Kosten, sichtbares Vertrauen, ein kurzer Weg zum Kaufabschluss, mobile Tauglichkeit, realistische Lieferzeiten und eine schnelle Seite) sind keine abstrakten Best Practices, sondern mit klaren Abbruchquoten belegt. Wer sie ernst nimmt, verliert weniger Kunden genau in dem Moment, in dem sie eigentlich schon kaufen wollten. Für die technische Umsetzung braucht es dafür in erster Linie eine Zahlungslösung, die mit dem eigenen Shop mitwächst, statt selbst zur nächsten Hürde im Checkout zu werden.

Quellen

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026 | Datenquellen: Baymard Institute, Riverty, EHI, onlineshops.de, Stripe, Drip, uptain, PAYONE | Beitragsbild: Vitaly Gariev / Unsplash | Verwandte Artikel: Wie wird der Marktstand zum Hingucker? 7 Tipps für Präsentation und Bezahlung

Werbeplatz 320 × 50×