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Smart Home — Oktober 27, 2026

Testcheck Roborock Saros 10R: Wie gut ist der flache Saugroboter? Das sagen die Tests

techracker — 5 Min Lesezeit

Direktantwort: Der Roborock Saros 10R ist nach den veröffentlichten Tests einer der besten Saugroboter für Wohnungen mit niedrigen Möbeln. Mit 7,98 Zentimetern Bauhöhe passt er unter viele Sofas und Betten, an denen andere Flaggschiffe scheitern. Auf Hartboden nimmt er in den Tests praktisch den gesamten Testschmutz auf, lange Haare wickeln sich nicht um die Bürste, und die Hinderniserkennung gehört zu den besten am Markt. Schwächen zeigen sich bei tief sitzendem Tierfell im Teppich, bei sehr hohen Schwellen und bei dünnen, losen USB-Kabeln. Im Oktober 2026 kostet er ab rund 699 Euro und ist damit deutlich günstiger als zum Marktstart.

Testergebnisse im Überblick

KriteriumErgebnis in den TestsEinordnung
Saugen Hartbodenrund 99 Prozent des Testschmutzes in einer Fahrtsehr gut
Saugen Teppich80 Prozent eingearbeiteter Sand, bei Tierfell je nach Test gut bis durchschnittlichgut
Lange Haarekeine Haare um die Hauptbürste gewickeltsehr gut
Wischeneingetrocknete Flecken leicht über Durchschnitt, hartnäckige Reste brauchen eine zweite Rundegut
Hinderniserkennung24 von 24 Parcours-Objekten umfahren, bei losen USB-Kabeln uneinheitlichsehr gut, mit Einschränkung
Navigationpräzise Karten, Fahrwege im Schnitt nur durchschnittlich effizientgut
Schwellen20 und 26 mm geschafft, einstufige 36 mm nichtgut
Akkubis 180 Minuten, rechnerisch rund 130 m² pro Ladunggut
Lautstärkeetwa 64 dB beim Wischen, rund 79 dB beim kurzen Absaugendurchschnittlich
Gesamtnotenvon „sehr gut“ (1,5) bis „gut“ (1,7)sehr gut bis gut

Techracker hat den Saros 10R nicht selbst getestet. Die Tabelle fasst veröffentlichte Tests deutscher und internationaler Fachmedien und Testlabore zusammen. Die Werte stammen aus unterschiedlichen Testaufbauten und sind deshalb nur eingeschränkt untereinander vergleichbar. Wo sich die Tests widersprechen, nennen wir die Quelle im Text.

Was den Saros 10R besonders macht

Die meisten Saugroboter tragen oben einen Laserturm, der die Bauhöhe auf rund 10 Zentimeter treibt. Der Saros 10R verzichtet darauf. Er navigiert mit dem StarSight-System 2.0, das einen 3D-Tiefensensor (Time of Flight) mit einer RGB-Kamera in der Front kombiniert, dazu kommt ein seitlicher Lasersensor für Hindernisse am Rand. So kommt das Gerät auf 7,98 Zentimeter. Die Tester sind sich einig, dass die flache Bauweise keine Abstriche bei der Orientierung bringt: Die Karten entstehen schnell und genau, Räume und Bodenbeläge werden zuverlässig erkannt.

Dazu kommt ein anhebbares Fahrwerk, mit dem sich der Roboter über Schwellen und dicke Teppichkanten stemmt, eine ausfahrbare Seitenbürste und zwei rotierende Wischmopps, von denen einer zum Rand hin ausfährt. Die Station saugt den Staubbehälter ab, wäscht die Mopps mit bis zu 80 Grad heißem Wasser, trocknet sie mit Warmluft und dosiert Reinigungsmittel automatisch. Für reine Saugfahrten kann der Roboter die Mopps in der Station ablegen.

Stärken laut den Tests

  • Hartboden: In zwei unabhängigen Tests nahm der Saros 10R auf Hartboden 99 Prozent des ausgestreuten Testschmutzes auf, darunter Mehl, Reis, Haare und Cornflakes.
  • Keine Haarwickel: Im Test mit 18 Zentimeter langen Kunsthaaren blieb nichts an der Hauptbürste hängen. Der Schnitt aller dort getesteten Roboter lag bei fast 40 Prozent verhedderten Haaren.
  • Hindernisse: In einem Parcours aus 24 Alltagsgegenständen umfuhr er alle, der Durchschnitt lag bei 16. Auch künstlichen Tierkot meidet er in den Tests zuverlässig.
  • App: Die Roborock-App gilt in allen Tests als eine der besten am Markt, mit Raumaufteilung, Sperrzonen, mehreren Karten und Matter-Unterstützung.

Schwächen laut den Tests

  • Kleiner Staubbehälter: 270 Milliliter sind wenig. Bei viel Tierhaar fährt der Roboter öfter zwischendurch zur Station.
  • Hohe Schwellen: Roborock verspricht bis zu 3 Zentimeter bei einfachen und bis zu 4 Zentimeter bei zweistufigen Schwellen. Im Test schaffte er 20 und 26 Millimeter, an einer einstufigen 36-Millimeter-Schwelle scheiterte er.
  • Wischen bei hartnäckigem Schmutz: Eingetrockneter Senf oder Haferbrei brauchte im Test eine zweite Runde. Der Roboter erkannte die Reste aber selbst und fuhr noch einmal drüber.
  • Kleinigkeiten: Die Sprachsteuerung „Hello Rocky“ reagierte im Test nicht immer zuverlässig, der Lieferumfang ist mit einem einzigen Ersatzbeutel knapp, und die Moppanhebung könnte für dicke Teppiche höher sein.

Wo sich die Tests widersprechen

Kabel: Vacuum Wars vergibt im Kabeltest die volle Punktzahl, netzwelt lobt die Erkennung kleiner Gegenstände wie Kabel und Spielzeug. Bei RTINGS verhedderte sich der Saros 10R dagegen häufig in einem lose aufgerollten USB-Ladekabel auf Teppich. Für den Alltag heißt das: Dicke Kabel und Verlängerungen erkennt er meist, dünne Ladekabel solltest du nicht auf dem Teppich liegen lassen.

Teppich und Tierfell: Bei Vacuum Wars nahm er 92 Prozent eingedrücktes Tierhaar aus dem Teppich auf, deutlich über dem Durchschnitt. home&smart fand das Ergebnis mit eingestampftem Fell dagegen nur durchschnittlich für ein Premiumgerät, und RTINGS sieht den Nachfolger Saros 20 bei Teppich und Tierhaar vorn. Wer viel Teppich und einen haarenden Hund hat, sollte das einplanen.

Navigation in vollen Räumen: smarthomeassistent.de beschreibt die Navigation als sehr präzise, testit.de sieht Schwächen in verwinkelten Umgebungen. Vacuum Wars misst eine nur durchschnittliche Effizienz der Fahrwege und vermutet den fehlenden Laserturm als Grund.

Für wen eignet sich der Saros 10R?

Am meisten bringt er dir, wenn viele Möbel eine Bodenfreiheit zwischen 8 und 10 Zentimetern haben, also dort, wo klassische Roboter mit Laserturm nicht mehr drunterpassen. Auch für Haushalte mit langen Haaren und viel Kleinkram auf dem Boden ist er dank Anti-Tangle-Bürste und starker Hinderniserkennung eine gute Wahl. Hast du überwiegend Hochflor und Haustiere, lohnt ein Blick auf den Nachfolger Saros 20, der in den Tests auf Teppich stärker abschneidet, bei der Hinderniserkennung aber schwächer. Liegen bei dir Schwellen über 3 Zentimeter, hilft auch der Saros 10R nicht ohne Rampe.

FAQ

Wie hoch ist der Roborock Saros 10R?

7,98 Zentimeter. Damit gehört er zu den flachsten Saugrobotern mit voller Ausstattung. Unter ein Möbelstück passt er, wenn die Bodenfreiheit mindestens etwa 8 Zentimeter beträgt.

Was ist der Unterschied zum Saros 10?

Beide sind gleich flach und nutzen dasselbe Navigationssystem. Der Saros 10R wischt mit zwei rotierenden Mopps, der Saros 10 mit einer vibrierenden Wischplatte. Laut Hersteller hat der Saros 10 etwas mehr Saugkraft und Laufzeit.

Lohnt sich der Saros 10R noch, obwohl es den Saros 20 gibt?

Zum Preis von rund 699 Euro im Oktober 2026 ja, wenn dir flache Bauweise und Hinderniserkennung wichtiger sind als maximale Teppichleistung. Der Saros 20 kostet zu diesem Zeitpunkt etwa 150 bis 200 Euro mehr.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026 | Techracker hat das Gerät nicht selbst getestet. Ausgewertete Tests: netzwelt, home&smart, smarthomeassistent.de, testit.de, Vacuum Wars, RTINGS, Notebookcheck, Digital Trends | Verwandte Artikel: Die flachsten Saugroboter 2026, Welcher Saugroboter passt unter mein Sofa?, Welcher Saugroboter erkennt Kabel am besten?

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