Wer täglich acht Stunden am Schreibtisch verbringt, braucht einen Bürostuhl, der sich möglichst genau an den eigenen Körper anpassen lässt und unterschiedliche Sitzpositionen unterstützt. Besonders wichtig sind eine verstellbare Sitzhöhe, eine ergonomisch geformte und bewegliche Rückenlehne, eine passende Sitztiefe, eine gute Unterstützung des unteren Rückens und ein Mechanismus, der Bewegung beim Sitzen zulässt.
Ein guter Bürostuhl für einen langen Arbeitstag sollte also nicht dafür sorgen, dass man acht Stunden möglichst unbeweglich in einer vermeintlich perfekten Position sitzt. Genau das Gegenteil ist sinnvoll: Der Stuhl sollte Bewegungen zulassen und den Körper auch dann unterstützen, wenn die Sitzposition regelmäßig gewechselt wird.
Auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung empfiehlt Büroarbeitsstühle, die individuell angepasst werden können, wechselnde Sitzhaltungen ermöglichen und den Körper in verschiedenen Positionen unterstützen. Die meisten Büroarbeitsstühle sind laut DGUV für eine tägliche Nutzung von acht Stunden und ein Körpergewicht von bis zu 110 Kilogramm ausgelegt. Wer schwerer ist oder den Stuhl länger nutzt, sollte gezielt auf eine entsprechende Freigabe achten. (DGUV Publikationen)
Was muss ein guter Bürostuhl für 8 Stunden Sitzen können?
Entscheidend ist weniger die Anzahl der Funktionen als die Frage, ob sich der Stuhl an den jeweiligen Nutzer anpassen lässt.
Ein guter Bürostuhl sollte mindestens folgende Eigenschaften bieten:
Verstellbare Sitzhöhe: Die Füße sollten vollständig auf dem Boden stehen können. Gleichzeitig sollten die Oberschenkel bequem auf der Sitzfläche liegen.
Anpassbare Rückenlehne: Die Rückenlehne sollte die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützen und Bewegungen nach vorne und hinten ermöglichen.
Unterstützung des unteren Rückens: Eine Lordosenstütze kann dabei helfen, den Bereich der Lendenwirbelsäule abzustützen. Besonders praktisch ist es, wenn sich ihre Position oder Stärke einstellen lässt.
Ausreichende Sitztiefe: Zwischen Sitzkante und Kniekehle sollte noch etwas Platz bleiben. Bei sehr großen oder kleinen Menschen ist deshalb eine verstellbare Sitztiefe besonders interessant.
Verstellbare Armlehnen: Sie können Schultern und Nacken entlasten. Wichtig ist, dass sie sich so einstellen lassen, dass die Schultern nicht hochgezogen werden müssen.
Bewegliche Mechanik: Eine Synchronmechanik oder vergleichbare Konstruktion ermöglicht es, sich zurückzulehnen und die Sitzposition zu verändern, ohne dass der Körper seine Unterstützung verliert.
Stabile Konstruktion: Ein Bürostuhl, der jeden Arbeitstag mehrere Stunden genutzt wird, sollte entsprechend belastbar sein.
Die aktuellen Technischen Regeln für Arbeitsstätten nennen ähnliche Anforderungen. Demnach sollte die Rückenlehne neigbar sein, die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützen und einen Wechsel zwischen verschiedenen Sitzhaltungen ermöglichen. Außerdem sollte sie auf das Gewicht des Nutzers angepasst werden können. (BAUA)
Warum ist Bewegung wichtiger als die perfekte Sitzposition?
Die Vorstellung von der einen perfekten Sitzhaltung hält sich hartnäckig. Für einen langen Bürotag ist sie jedoch wenig hilfreich.
Auch eine ergonomisch günstige Haltung kann unangenehm werden, wenn sie über Stunden unverändert beibehalten wird. Problematisch ist daher nicht ausschließlich, wie wir sitzen, sondern auch, wie lange wir uns nicht bewegen.
Die DGUV nennt lang andauerndes Sitzen und statische Körperhaltungen als mögliche Belastungsfaktoren für den Bewegungsapparat. Empfohlen werden unter anderem wechselnde Tätigkeiten und ausreichende Pausen. (DGUV)
Ein guter Bürostuhl sollte deshalb unterschiedliche Positionen ermöglichen:
- aufrechtes Arbeiten
- leicht nach vorne geneigtes Arbeiten
- entspanntes Zurücklehnen
- Positionswechsel während des Arbeitstages
Dieses Prinzip wird häufig als dynamisches Sitzen bezeichnet.
Der beste Bürostuhl kann Bewegung allerdings nicht ersetzen. Wer acht Stunden arbeitet, sollte zwischendurch aufstehen, kurze Wege zurücklegen und nach Möglichkeit zwischen Sitzen und Stehen wechseln.
Welche Rolle spielt die Lordosenstütze?
Die Lordosenstütze befindet sich im unteren Bereich der Rückenlehne und soll die natürliche Krümmung der Lendenwirbelsäule unterstützen.
Bei einfachen Bürostühlen ist diese Wölbung häufig fest in die Rückenlehne integriert. Hochwertigere Modelle ermöglichen eine Anpassung in der Höhe, teilweise zusätzlich in Tiefe oder Widerstand.
Gerade bei längeren Sitzzeiten ist die individuelle Anpassung sinnvoll, denn Menschen unterscheiden sich erheblich in Körpergröße, Oberkörperlänge und Sitzhaltung.
Die DGUV nennt für ergonomisch gestaltete Büroarbeitsstühle beispielsweise einen verstellbaren Abstützbereich der Lordosenstütze. (DGUV Publikationen)
Eine möglichst große und stark ausgeprägte Lordosenstütze ist allerdings nicht automatisch besser. Sie sollte den Rücken unterstützen, ohne unangenehm zu drücken.
Wie wichtig ist eine verstellbare Sitztiefe?
Die Sitztiefe gehört zu den Funktionen, die beim Kauf leicht übersehen werden.
Ist die Sitzfläche zu lang, kann die Vorderkante gegen die Kniekehlen drücken. Ist sie deutlich zu kurz, werden die Oberschenkel möglicherweise nicht ausreichend unterstützt.
Bei einer verstellbaren Sitztiefe lässt sich die Sitzfläche nach vorne oder hinten verschieben. Das ist besonders hilfreich, wenn der Stuhl von mehreren Personen benutzt wird oder wenn der Nutzer besonders groß oder klein ist.
Bei der Auswahl ergonomischer Büroarbeitsstühle nennt die DGUV einen Sitztiefenbereich von etwa 370 bis 470 Millimetern als Orientierung. (DGUV Publikationen)
Braucht ein guter Bürostuhl Armlehnen?
Armlehnen sind kein dekoratives Extra. Richtig eingestellt können sie Unterarme abstützen und damit Schulter- und Nackenmuskulatur entlasten.
Die DGUV empfiehlt deshalb möglichst verstellbare Armauflagen. (DGUV Publikationen)
Bei modernen Bürostühlen finden sich unterschiedliche Systeme. Hersteller sprechen beispielsweise von 2D-, 3D-, 4D- oder sogar 6D- und 8D-Armlehnen.
Damit ist gemeint, in wie viele Richtungen sich die Armlehnen verstellen lassen. Je nach Modell können das sein:
- Höhe
- Breite
- Tiefe
- Drehwinkel
- seitliche Position
- Neigung
Mehr Verstellmöglichkeiten sind vor allem dann sinnvoll, wenn dadurch die Armlehnen tatsächlich an Körper und Arbeitsplatz angepasst werden können.
Eine hohe Zahl vor dem „D“ allein sagt dagegen wenig über die Qualität eines Bürostuhls aus.
Ist eine Kopfstütze notwendig?
Eine Kopfstütze ist bei einem klassischen Bildschirmarbeitsplatz nicht zwingend erforderlich.
Wer überwiegend aufrecht vor dem Monitor arbeitet, nutzt sie möglicherweise nur selten. Interessanter wird sie bei Stühlen, die häufig zum Zurücklehnen verwendet werden. Dann kann sie Kopf und Nacken zusätzlich unterstützen.
Wichtig ist erneut die Einstellbarkeit. Eine schlecht positionierte Kopfstütze kann unangenehmer sein als gar keine.
Wer eine Kopfstütze möchte, sollte daher darauf achten, dass sich zumindest Höhe und Winkel anpassen lassen.
Mesh oder Polster: Was ist für langes Sitzen besser?
Beides kann funktionieren.
Mesh-Rückenlehnen bestehen aus einem gespannten Netzmaterial. Sie sind luftdurchlässig und passen sich je nach Konstruktion relativ flexibel an den Rücken an. Gerade in warmen Räumen kann das angenehm sein.
Gepolsterte Rückenlehnen fühlen sich häufig weicher an und bieten je nach Konstruktion eine etwas definiertere Unterstützung.
Auch bei der Sitzfläche gibt es sowohl Mesh- als auch Polsterlösungen.
Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten verlangen für Büroarbeit grundsätzlich eine geeignete, atmungsaktive Sitz- und Rückenfläche. Die Rückenlehne kann ausdrücklich auch aus netzähnlichem Material bestehen. (BAUA)
Ob Mesh oder Polster besser ist, hängt deshalb stärker vom konkreten Stuhl und den persönlichen Vorlieben ab als vom Material allein.
Synchronmechanik: Warum ist sie bei langen Arbeitstagen sinnvoll?
Bei einer Synchronmechanik bewegen sich Sitzfläche und Rückenlehne in einem abgestimmten Verhältnis.
Lehnt sich der Nutzer zurück, öffnet sich dadurch der Winkel zwischen Oberkörper und Beinen. Gleichzeitig bleibt der Rücken unterstützt.
Das unterscheidet einen ergonomischen Bürostuhl von einfachen Modellen, deren Rückenlehne entweder vollständig starr ist oder lediglich wie eine Wippe nach hinten kippt.
Bei guten Stühlen lässt sich außerdem der Widerstand der Rückenlehne anpassen. Manche Modelle verwenden dafür einen Drehregler, andere passen den Widerstand automatisch oder abhängig vom Körpergewicht an.
Gerade bei acht Stunden täglicher Nutzung ist diese Beweglichkeit interessant, weil der Nutzer nicht permanent in derselben Position verharren muss.
Welcher Bürostuhl ist bei Rückenschmerzen geeignet?
Bei Rückenschmerzen gibt es keinen Bürostuhl, der pauschal für jeden Menschen die richtige Wahl ist.
Ein ergonomischer Stuhl kann günstige Sitzbedingungen schaffen. Er ist aber kein medizinisches Behandlungsgerät und beseitigt nicht automatisch die Ursache von Rückenschmerzen.
Wer bereits Beschwerden hat, sollte besonders auf folgende Punkte achten:
- individuell einstellbare Rückenlehne
- anpassbare Lordosenstütze
- verstellbare Sitztiefe
- passende Sitzhöhe
- leicht erreichbare Armlehnen
- Möglichkeit zum dynamischen Sitzen
Mindestens ebenso wichtig sind regelmäßige Positionswechsel und Bewegung während des Arbeitstages.
Bei anhaltenden oder starken Rückenbeschwerden sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden.
Wie sollte ein Bürostuhl richtig eingestellt werden?
Selbst ein hochwertiger Bürostuhl bringt wenig, wenn er falsch eingestellt ist.
Als Ausgangspunkt kann folgende Einstellung dienen:
1. Sitzhöhe einstellen
Die Füße stehen vollständig auf dem Boden. Die Beine sollten nicht unter der Tischplatte eingequetscht werden.
2. Ganz nach hinten setzen
Das Becken sollte möglichst weit hinten auf der Sitzfläche stehen, sodass die Rückenlehne tatsächlich genutzt wird.
3. Sitztiefe anpassen
Die Sitzfläche unterstützt einen großen Teil der Oberschenkel, ohne in die Kniekehlen zu drücken.
4. Lordosenstütze positionieren
Die Stütze sollte angenehm im unteren Rücken anliegen.
5. Armlehnen einstellen
Die Unterarme liegen locker auf, während die Schultern entspannt bleiben.
6. Rückenlehne beweglich lassen
Wer die Wipp- oder Synchronmechanik dauerhaft blockiert, verzichtet auf einen wesentlichen Vorteil eines ergonomischen Bürostuhls.
Die BAuA weist ebenfalls darauf hin, dass Füße vollständig aufgesetzt werden können sollten und die gesamte Sitzfläche und Rückenlehne genutzt werden sollte. (BAUA)
Wie viel sollte ein guter Bürostuhl für 8 Stunden Sitzen kosten?
Ergonomische Bürostühle gibt es inzwischen in fast jeder Preisklasse.
Sehr einfache Modelle kosten teilweise weniger als 150 Euro. Ergonomisch stärker ausgestattete Mittelklassemodelle bewegen sich häufig zwischen etwa 250 und 700 Euro. Premium-Bürostühle etablierter Hersteller können 1.000 Euro oder deutlich mehr kosten.
Der Preis allein sagt allerdings wenig darüber aus, ob der Stuhl zu einer bestimmten Person passt.
Wichtiger sind:
- Verstellmöglichkeiten
- Mechanik
- Materialqualität
- Belastbarkeit
- Ersatzteilversorgung
- Garantie
- Möglichkeit zum Probesitzen oder zur Rückgabe
Gerade bei einem Stuhl, auf dem jedes Jahr möglicherweise weit über 1.000 Stunden verbracht werden, lohnt es sich allerdings, nicht ausschließlich nach dem günstigsten Angebot zu entscheiden.
Welche Hersteller bieten ergonomische Bürostühle an?
Der Markt lässt sich grob in mehrere Gruppen unterteilen.
Im Premiumsegment gehören Herman Miller, Steelcase und Haworth zu den international bekanntesten Herstellern. Modelle dieser Anbieter finden sich häufig in professionell ausgestatteten Büros und liegen preislich meist deutlich über klassischen Consumer-Bürostühlen.
Mit Interstuhl und Sedus gibt es zudem zwei bekannte deutsche Hersteller, die stark im professionellen Büro- und Objektgeschäft vertreten sind.
Daneben haben sich in den vergangenen Jahren Anbieter etabliert, die umfangreich ausgestattete ergonomische Stühle zu niedrigeren Preisen anbieten. Dazu gehört beispielsweise Sihoo. Der Hersteller setzt bei verschiedenen Modellen unter anderem auf anpassbare Lordosenstützen, bewegliche Rückenlehnen und mehrfach verstellbare Armlehnen.
Auch Marken wie Ergotopia, FlexiSpot und andere Anbieter ergonomischer Arbeitsplatzprodukte bedienen dieses Segment.
Welcher Hersteller der beste ist, lässt sich daraus nicht ableiten. Entscheidend ist das konkrete Modell und vor allem die Frage, ob dessen Abmessungen und Einstellmöglichkeiten zum jeweiligen Nutzer passen.
Ist ein Gamingstuhl für 8 Stunden Arbeit geeignet?
Das kommt auf das Modell an.
Die typische Form vieler Gamingstühle orientiert sich optisch an Schalensitzen aus dem Motorsport. Hohe Seitenwangen und eine auffällige Kopfstütze sehen sportlich aus, haben am Schreibtisch aber nicht automatisch einen ergonomischen Vorteil.
Für einen langen Arbeitstag sind deshalb weniger Design und Kategorie entscheidend als die Ausstattung.
Ein Gamingstuhl kann gut geeignet sein, wenn er:
- eine gute Rückenunterstützung bietet
- ausreichend verstellbar ist
- eine passende Sitztiefe besitzt
- Bewegung zulässt
- verstellbare Armlehnen hat
Ein ergonomischer Bürostuhl ist allerdings von Anfang an stärker auf genau diesen Einsatzzweck ausgelegt.
Wer acht Stunden täglich am Computer arbeitet, sollte deshalb nicht danach entscheiden, ob auf dem Produkt „Gaming“ oder „Office“ steht, sondern wie gut sich der Stuhl tatsächlich anpassen lässt.
Braucht man zusätzlich einen höhenverstellbaren Schreibtisch?
Nicht zwingend. Er kann einen ergonomischen Arbeitsplatz aber sinnvoll ergänzen.
Der zentrale Vorteil eines höhenverstellbaren Schreibtisches besteht nicht darin, den gesamten Arbeitstag im Stehen zu verbringen. Er ermöglicht vielmehr zusätzliche Positionswechsel.
Wer beispielsweise Telefonate oder kurze Aufgaben im Stehen erledigt, unterbricht lange Sitzphasen.
Auch die DGUV empfiehlt den Wechsel zwischen sitzender und stehender Tätigkeit und nennt höhenverstellbare Tische als Möglichkeit, langes Sitzen zu reduzieren. (DGUV pluspunkt)
Der beste Arbeitsplatz besteht deshalb nicht aus einem besonders ergonomischen Stuhl allein, sondern ermöglicht insgesamt möglichst viel Bewegung.
Woran erkennt man einen guten Bürostuhl?
Eine lange Ausstattungsliste ist nicht automatisch ein Qualitätsmerkmal.
Vor dem Kauf lohnt es sich, einige konkrete Fragen zu stellen:
Passt die Sitzhöhe zu meiner Körpergröße?
Kann ich die Sitztiefe anpassen?
Unterstützt die Rückenlehne meinen unteren Rücken?
Kann ich mich zurücklehnen, ohne die Unterstützung zu verlieren?
Kann der Widerstand der Rückenlehne an mein Gewicht angepasst werden?
Lassen sich die Armlehnen so einstellen, dass meine Schultern entspannt bleiben?
Ist der Stuhl für mein Körpergewicht freigegeben?
Ist er ausdrücklich für einen langen Büroarbeitstag ausgelegt?
Kann ich den Stuhl ausprobieren oder zurückgeben, wenn er nicht passt?
Wer diese Fragen beantworten kann, erhält meist ein deutlich besseres Bild von einem Bürostuhl als durch Begriffe wie „Premium-Ergonomie“, „orthopädisch“ oder die bloße Anzahl der Einstellmöglichkeiten.
Welcher Bürostuhl ist nun gut für 8 Stunden Sitzen?
Für acht Stunden tägliche Büroarbeit eignet sich ein ergonomischer Bürostuhl, der sich möglichst genau an den Nutzer anpassen lässt und Bewegung unterstützt.
Besonders wichtig sind eine passende Sitzhöhe und Sitztiefe, eine bewegliche Rückenlehne, eine sinnvolle Unterstützung der Lendenwirbelsäule sowie gut einstellbare Armlehnen. Wer häufig zurückgelehnt arbeitet, kann zusätzlich von einer verstellbaren Kopfstütze profitieren.
Noch wichtiger als ein einzelnes Ausstattungsmerkmal ist allerdings das Zusammenspiel. Ein Stuhl mit zehn Verstellfunktionen hilft wenig, wenn seine Grundmaße nicht zur eigenen Körpergröße passen.
Und selbst der beste Bürostuhl macht acht Stunden unbewegliches Sitzen nicht gesund. Ein ergonomischer Arbeitsplatz sollte deshalb immer ermöglichen, die Haltung regelmäßig zu wechseln, zwischendurch aufzustehen und Bewegung in den Arbeitstag einzubauen.
Kurz gesagt: Der beste Bürostuhl für acht Stunden Sitzen ist nicht der Stuhl, in dem man acht Stunden bequem stillsitzen kann. Es ist der Stuhl, der den Körper gut unterstützt und gleichzeitig dafür sorgt, dass man sich während dieser acht Stunden immer wieder bewegen kann.
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